Dienstag, 19. März 2019
 

+ + + Info-Portal für Borbeck in Planung + + +

BORBECK. „Ein gelingendes Stadtteilleben braucht Kommunikationsmedien“, schreibt die BBVV-Vorsitzende Susanne Asche in ihrem aktuellen Mitgliederbrief vor den Festtagen. Und macht nun einem größeren Kreis öffentlich, was in den letzten Wochen vorbereitet wurde: „Ein Team aus Mitgliedern des Borbecker Bürger- und Verkehrsvereins (BBVV), des Kultur-Historischen Vereins Borbeck, des Fördervereins Schloß Borbeck, des Initiativkreises Centrum Borbeck und der Werbeagentur PPR.personality partner aus Borbeck hat sich zusammengetan, um unter der Webadresse www.borbeck.de ein Stadtteil-Portal zu schaffen, das im neuen Jahr über Ereignisse, Termine und Ansprechpartner informiert und so gut wie möglich die Lücken schließen will, die das Ende der Borbecker Nachrichten hinterlassen hat. Seien Sie dabei - als Leser, Lieferant von Nachrichten und als Unterstützer.“

Nachrichten aus Borbeck

Hintergrund ist „das einschneidendste Ereignis dieses Jahres“, so Susanne Asche: Die Einstellung der Borbecker Nachrichten, die den Bezirk Borbeck als Heimatzeitung über nahezu 70 Jahre begleitet haben. Nur sechs Wochen hatte die Funke-Medien-Gruppe Zeit gegeben, sich mit dem Verlust auseinanderzusetzen, erinnert die Vorsitzende des Bürger- du Verkehrsvereins: „Dennoch lange genug, um in einer gemeinsamen Aktion mit dem Kultur-Historischen Verein Borbeck am 28.08. ein eindrucksvolles Abschiedstreffen mit allen gesellschaftlichen Akteuren in Borbeck zu gestalten.“

Von Borbeckern für Borbecker

Dabei soll es nun nicht bleiben: Unter der Devise „Von Borbeckern für Borbecker“ wird das aus Mitgliedern der genannten Vereinigungen gebildete Team nun nach den Festtagen antreten – eine inhaltlich und konzeptionell überarbeitete und für Mobilgeräte optimierte Webseite ist vorbereitet, die zahlreiche grundsätzliche und aktuelle Informationen über den größten Stadtteil von Essen versammeln will. Nachrichten, Berichte, Termine, Bilder und Adressen sollen eine ausgewogene Mischung aus Sachinformation, kritischer Berichterstattung und Meinungsbildung in den Bereichen Politik, Geschichte, Kultur und Sport geben. Der offizielle Startschuss wird Mitte ab Januar zu erwarten sein – vorab wird selbst verständlich auch über die bisherigen Websites der Vereine und über Facebook informiert werden. Bereits jetzt schon eingebunden in das Layout sind die Facebookeinträge auf @unsereborbecker, ebenfalls die über Links dort die bisherigen Einzelauftritte der genannten Vereine im Internet.

Macher und Leser zugleich

Mithilfe ist herzlich gerne gefragt, so die Macher auf www.borbeck.de: „Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger, die das Bedürfnis nach umfassender und kompakter Berichterstattung über das Leben in Borbeck verspüren, dazu auf, an der inhaltlichen Füllung der neuen Webseite mitzuarbeiten. Von nichts kommt nichts und ohne Sie schaffen wir es nicht.“ Sie bitten daher herzlich darum, nach dem Start eigene kurze Beiträge - „Hinweise, Anregungen, Vorschläge, Ideen oder Dönekes“ - an das Redaktionsteam zu schicken: „Sie sollten sich die Möglichkeit der aktiven Mitgestaltung nicht entgehen lassen. Seien wir alle gemeinsam Zeitung – als Macher und Leser zugleich!“

Jahresbilanz 2018

Zum ablaufenden Jahr zieht Susanne Asche in ihrem Schreiben eine gute Bilanz. Im Mittelpunkt bei vielfältigen Veranstaltungen standen der Begriff „Heimat" und seine Bedeutung in einer sich rasant verändernden Welt und bei vielfachem Verlust tradierter Bindungen. Ob der traditionelle Talk der Mitgliederversammlung am 22. März zur Frage „Wie kann Borbeck zur Heimat werden?" mit jungen Borbecker Bürgern, die 34. Borbecker Maienmahlzeit am 7. Mai mit dem Direktor des Ruhr Museums, Prof. Heinrich Theodor Grütter als Festredner oder die Erinnerungstafel für die Kirche „St. Bernhard im Brauk" oder am Borbecker Glockenspiel – sie alle standen unter diesem Vorzeichen. Auch das Fest der Fürstin am 3. Juni im Schlosspark und die gemeinsamen Veranstaltung „Miteinander in Borbeck" am 12.10. auf dem Germaniaplatz zeigten das Zusammenstehen der Borbecker Vereine, kulturellen und sozialen Träger und gemeinnützigen Einrichtungen. Sie sollen auch im kommenden Jahr eine Fortsetzung finden.

Im laufenden Programm unterstützten regelmäßige weitere Termine das Miteinander im Stadtteil. Der Bürgerdialog im Rahmen des „Borbecker Beratungsnetzwerks" bringt jeden Monat Menschen im „Stützpunkt" des Sozialpsychiatrischen Zentrums des Philippusstifts (SPZ) ins Gespräch, der „Borbecker Bollerwagen" sorgt mit einer wachsenden Helferschar an jedem ersten Samstag im Monat für ein sauberes Borbeck durch das Zentrum. Und auch der mit dem Förderverein Schloß Borbeck organisierte Borbecker Martinszug in der Dubois-Arena waren wie der vom BBVV und CeBo veranstaltete 24.Weihnachts-Markttag am 2. Dezember wieder für „leuchtende Beispiele des Miteinanders und des Gemeinsinns“, so Susanne Asche.

Planungen für 2019

Das Jahr 2019 werde wichtige Weichenstellungen bringen – so auch etwa zur Zukunft des Philippusstifts, erinnert Susanne Asche: „Hier ist unsere besondere Aufmerksamkeit gefordert. Wir laden Sie ein, uns in allen Fragen unseres Mittel­zentrums weiter zu begleiten. Alle Hinweise finden Sie auch auf unserer Homepage www.bbw.de, die in Bild und Text zu allen Themen aktuell berichtet.“ Und sie sagt einen herzlichen Dank allen Förderern und großzügigen Spendern: „Wir bedanken uns herzlich für die erfahrene tätige und ideelle Unterstützung und wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein friedliches und glückliches Neues Jahr 2019.“