Samstag, 19. Oktober 2019
 


Optimismus prägte Redaktionssitzung

BORBECK. Wie gehe ich mit dem Redaktionssystem Contao um? Wie buche ich ein? Wie kommen Bilder dazu? Solchen und ähnlichen Fragen widmete sich ein Treffen, zu dem am Mittwoch, 20. Februar, Susanne Asche in die Räume der Werbeagentur ppr-partner in der Grasstraße eingeladen hatte. Tim Slotta wusste Rat und gab eine fachkundige Einführung in das Redaktionssystem, mit dem das neue Online-Portal www.borbeck.de arbeitet.

Grundsätzlich sei das am 14. Februar gestartete Unternehmen gut angelaufen, so die Runde aus den beteiligten Vereinen. Die Valentinstag-Rosen auf dem Höltingplatz gingen weg wie Süßigkeiten – dafür kommen inzwischen nun immer mehr Meldungen, die es zu sichten und verantwortungsbewusst zu verarbeiten gilt. Eine ganze Reihe von Initiativen und Vereinen hat die Redaktionsadresse redaktion@borbeck.de bereits in ihren Presseverteiler genommen, Kirchengemeinden und Sportvereine sind hier ebenfalls aktiv.++

Aber auch die Macher selbst sind gefordert: Nach und nach sollen immer mehr Geschichten entstehen, die dem Stadtteil ein Gesicht geben. So sind vom Kultur-Historischen Verein, der von Andreas Koerner vertreten wird, weitere Skizzen zu Denkmälern und bekannten Persönlichkeiten in Arbeit, mit denen die bislang erst spärlich bestückten Rubrik „Portrait“ ausgebaut werden soll. Das Branchenverzeichnis, das jetzt schon zahlreiche nützliche Adressen bereithält, soll weiter wachsen, der lokale Sport bedürfe wie der ganze Bereich der Schulen größerer Aufmerksamkeit und auch bei den Bildergalerien soll sich in Zukunft mehr tun.

Zudem gelte es, die Meinungen zu lokalen Fragen aufzugreifen und ihnen im Portal entsprechenden Raum zu geben. Damit geht es nicht zuletzt um die Themen, die zahlreiche Borbecker beschäftigen: Aktuelles Beispiel etwa ist die Situation für den örtlichen Einzelhandel, auf die CeBo-Vorsitzende Klaudia Ortkemper bereits beim gemeinsamen Neujahrsempfang im Januar hingewiesen hatte. Kommentarfunktionen sind hier bei jedem Artikel bereits vorgesehen und sollen die örtliche Diskussion anregen.

Vollständigkeit sei sicher insgesamt kaum möglich, so die Macher – der Stadtteil Borbeck sei eben nicht nur von seiner schieren Größe her ein riesiger „Bauchladen“. Gerade hier sei das Leben in den zahllosen sozialen Vereinigungen und verschiedenen Netzwerken intensiv ausgeprägt. „Es wurde Zeit, dies einmal gebündelt vorzustellen“, so Susanne Asche. Und nach dem guten Beginn des vom NRW-Heimatministeriums geförderten Projekts, das sich als Ergänzung zu den vorhandenen Medien sieht, dürfe man sicher auch von einer weiteren guten Entwicklung ausgehen.