Mittwoch, 12. Dezember 2018
 

Borbecker Maienmahlzeit am 7. Mai 2018

BORBECK. Seit 1984 lädt der Borbecker Bürger- und Verkehrsverein zur traditionellen „Borbecker Maienmahlzeit" – in jedem Jahr immer wieder eine spannende Begegnung mit Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die zu aktuellen und gesellschaftlich relevanten Themen sprechen.

Festredner und Ehrengast bei der 34. Borbecker Maienmahlzeit ist am Montag, 7. Mai 2018, Prof. Heinrich Theodor Grütter, Direktor des Ruhr-Museums auf Zollverein und Mitglied im Vorstand der Stiftung Zollverein. Er stellt im Saal der Borbecker Dampfbierbrauerei das Thema „Heimat" in den Mittelpunkt. Er war bereits 2017 bei der Jahreshauptversammlung des BVVV zu Gast und wird durch seinen lebendigen Vortrag vielen noch in bester Erinnerung sein.

Einlass ist ab 18.00 Uhr, ab 19.00 Uhr wird das Programm beginnen. Wie immer serviert die Gastronomie der „Dampfe“ ein dreigängiges Menü. Bei dem kurzweilig gestalteten Abend freuen wir uns darauf, dass wir wieder die Auszeichnung „Hand in Hand" für besondere Verdienste um Miteinander und Füreinander verleihen können. Das alles verspricht einen abwechslungsreichen und unterhaltsamen Abend.

Um Anmeldung und Überweisung des Kostenbeitrags in Höhe von 30,00 pro Person inkl. Menü auf eines der Konten des Vereins (Stichwort „Maienmahlzeit") wird bis zum 27.April gebeten. Die Eintrittskarte(n) werden vor Veranstaltungsbeginn am Eingang zum Festsaal ausgehändigt.

Kontakt: BBVV Borbecker Bürger- und Verkehrsverein e.V.,

E-Mail: aschesusanne@googlemail.com, Tel. 0201 / 607428, Mobil 0174 / 2103432.

Überweisung von € 30,00 pro Person auf eines der beiden Konten:

Sparkasse Essen: IBAN DE21 36050105 000 8540171, National-Bank Essen-Borbeck: IBAN DE52 36020030 0000 3601 39

 

Unser Ehrengast: Chef des Ruhr-Museums

Prof. Heinrich Theodor Grütter amtiert seit 2012 als Direktor des Ruhr-Museums: Das vormals von der Stadt Essen verwaltete Ruhrlandmuseum, heute von der Stiftung Ruhr Museum getragen, versammelt in seinen Beständen und Abteilungen ein breites natur- und kulturhistorisches Spektrum. Als eines der ältesten Museen des Ruhrgebietes blickt es auf mehr als hundert Jahre Geschichte zurück. 

Maßgebliche Betreiber und Stifter des 1904 eröffneten Museums waren der Kruppsche Bildungsverein und der Historische Verein für Stadt und Stift Essen. Mit rund vier Millionen Exponaten zog es nach mehreren Ortswechseln in die Kohlenwäsche der Zeche Zollverein (A 14, Schacht XII) um und zeigt dort als „Gedächtnis und Schaufenster des Ruhrgebiets“ seit dem Kulturhauptstadtjahr 2010 die Entwicklung des größten Ballungsraums Europas in seiner Dauerausstellung. Immer wieder haben seitdem auch Sonderausstellungen das Angebot in größere historische und kulturanthropologische Zusammenhänge gestellt. Vorträge und Begleitveranstaltungen, Führungen, Museumsgespräche, Exkursionen, Angebote für Lehrer und Schulen vermitteln die Ausstellungsinhalte für unterschiedliche Zielgruppen – rund 250.000 Besucher pro Jahr.

Der Historiker Prof. Heinrich Theodor Grütter ist als Nachfolger von Professor Ulrich Borsdorf mit dem Museum lange vertraut. Er war nicht nur wissenschaftlicher Mitarbeiter, sondern Mitgestalter und Sprecher des in der deutschen Museumslandschaft sicher einzigartigen Hauses. Das gemeinsam mit dem Institut für soziale Bewegungen im Auftrag des Regionalverbandes Ruhr (RVR) und des Landes NRW gestartete Projekt „Zeit-Räume Ruhr“ (www.zeit-raeume.ruhr) zeichnet den anhaltenden wirtschaftlichen und sozialen Wandel des Ruhrgebiets nach und will zu einem öffentlichen Dialog über die verschiedenen Formen der Ruhrgebiets-Erinnerung, kollektiven Gedächtnisses und kollektiver Identität beitragen.